1001 Jahre Stephanskirche Bamberg - Jubiläumsgottesdienst mit Landesbischof und päpstlichen Grüßen

Festgäste beim Jubiläumsgottesdienst 1001 Jahre St. Stephan
Bildrechte: Evang.-Luth. Dekanat Bamberg

Von Papst Benedikt VIII im Beisein des Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde geweiht, jahrhundertelang katholische Kirche, dann fünf Jahre ein Gemüselager, schließlich Kirche der evangelischen Christen in Bamberg: Die Stephanskirche hat eine bewegte Vergangenheit und ist heute als einzige von einem Papst geweihte evangelische Kirche in Deutschland ein starkes Symbol für die Ökumene.

Im Festgottesdienst war das Verbindende der christlichen Konfessionen immer wieder Thema. So predigte Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm: „Tausend Jahre nach der Weihe dieser Kirche ist es an der Zeit, dass wir wie Zachäus Jesus in unser Haus einladen, dass wir seine radikale Liebe in unsere Seele aufnehmen. Und uns verändern, neu werden, eins werden.“ Auch Erzbischof Ludwig Schick formulierte in seinem Grußwort: "St. Stephan vermag durch seine Geschichte besonders unsere Sehnsucht nach Einheit auszudrücken." Er verlas auch die päpstlichen Glückwünsche, in denen ebenfalls zu lesen ist, dass die Bibel als gemeinsame Grundlage den Weg zur Einheit in Christi auch heute gangbar werden lasse.

Pfarrer Walter Neunhoeffer und Dekan Hans-Martin Lechner nutzten den Gottesdienst, um all denen danke zu sagen, die sich rund um das Jubiläum engagiert haben und hatten.

Wer mag, kann sich den Jubiläumsgottesdienst noch einmal online anschauen unter http://www.twitch.tv/stephanskirchebamberg

Die Predigt des Landesbischofs können Interessierte hier nachlesen: