Erinnerung an den 75. Jahrestag der Bombardierung Bambergs

Erlöserkirche nach der Bombardierung 1945
Bildrechte: Staatsarchiv

Im Jahr 2020 jährt sich zum 75. Mal die Bombardierung Bambergs. In den Stollen am Stephansberg starben 54 Menschen, aber auch an weiteren Orten in Bamberg gab es Tote und Verletzte zu beklagen. Das Ausmaß des Angriffs zeigte sich besonders am Beispiel der Erlöserkirche, die bei dem Luftangriff am 22. Februar weitestgehend zerstört wurde. 500 Personen, die im Keller Schutz gesucht hatten, überlebten jedoch unverletzt.

In Erinnerung an den 75. Jahrestag der Bombardierung Bambergs lud die Stadt Bamberg und das Evangelische-Lutherische Dekanat gemeinsam einladen.

Dekan Hans-Martin Lechner, Dekan Christoph Uttenreuter sowie Oberbürgermeister Andreas Starke sprachen mahnende Worte der Erinnerung. Pfarrer Dieter Ölschlegel berichtete als Zeitzeuge über seine Erinnerungen an jenen Tag. Noch heute sichtbare Zerstörungsstellen an der Kirche wurden ins Licht gesetzt und mit einer Textmeditation bedacht. Jugendliche der Gemeinde veranschaulichten in Bildern, wie die ehemaligen Luftschutzräume heute genutzt werden. Die musikalische Umrahmung des Gedenkens gestaltete der Kantatenchor der Erlöserkirche, der Kammerchor der städt. Musikschule sowie der Chor der Auferstehungskirche. An der Orgel war Marketa Schley Reindlova zu hören.