„Es gibt auch eine Zukunft in Corona" - EEb startet mit neuen Hauptamtlichen und weiteren Neuerungen in das Herbstsemester

EEb-Team mit Dekan: v.l. Dekan Hans-Martin Lechner, Pfarrerin Mirjam Elsel, Dieter Stößlein, Pfarrerin Anette Simojoki, Dr. Martin Messingschlager im Foyer des Stephanshofes
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„Quo vadis? Wohin geht der Weg?“ Diese Überschrift, die auch per Projektor an die Wand geworfen wurde, prägte die Mitgliederversammlung der EEb – Evangelische Erwachsenenbildung im Dekanatsbezirk Bamberg Anfang Oktober. Umstrukturierung, Regionalisierung, Digitalisierung sind nur einige Schlagworte, die Vorstand und Mitglieder intensiv begleiten.

Eine weitere Herausforderung war der Abschied des langjährigen Geschäftsführers und pädagogischen Leiters Wolfgang Wurch, der nach langer Krankheit im Sommer dieses Jahres verstorben war. Er hatte in seiner Stelle viele Profile ausgefüllt, so Anette Simojoki, Vorsitzende der EEb: Geschäftsführung, Organisation von Veranstaltungen im Dekanat Bamberg, Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerken mit den unterschiedlichsten Kooperationspartnern. „Diese eine hauptamtliche Stelle haben wir jetzt in zwei halbe Stellen geteilt“, berichtete Simojoki den EEb-Mitgliedern und stellte die beiden neuen Mitarbeitenden vor: Die geschäftsführenden Aufgaben übernimmt Dieter Stößlein, der auf 18 Jahre Erfahrung in der Erwachsenenbildung zurückblicken kann und bereits Wolfgang Wurch in Teilbereichen vertreten hatte. Vorerst bis Juli 2021 übernimmt er die Verantwortung für die Geschäftsführung. Ihm zur Seite steht ab 1. November Pfarrerin Mirjam Elsel, ebenfalls mit einer halben Stelle und befristet auf ein Jahr. Sie wird zuständig sein für das Netzwerken, Organisieren von Veranstaltungen und die theologisch-pädgogische  Arbeit in der EEb. Die beiden Neuen treffen in Bamberg nicht zum ersten Mal aufeinander: Bereits vor 15 Jahren hätten sie in Coburg eine Veranstaltung gemeinsam organisiert, verrieten sie bei der Mitgliederversammlung.

„Es gibt auch eine Zukunft in Corona“, fasste Dr. Martin Messingschlager, 2. Vorsitzender der EEb, den Abend zusammen. „Die gilt es auch für die Erwachsenenbildung zu finden.“ Der Weg dorthin beinhaltet viele Neuerungen neben  der Stellen-Aufteilung und Neubesetzung im hauptamtlichen Bereich. Das EEb-Büro zieht vom Markusplatz in die Eisgrube um, die Veranstaltungsformate werden – nicht nur aus Corona-bedingten Gründen – überdacht und das Digitale verstärkt in den Blick genommen, damit einhergehend auch neue, jüngere Zielgruppen. Zudem befindet sich die Erwachsenenbildungseinrichtung in einem Verschmelzungsprozess mit den Bildungswerken Coburg, Kronach und Ludwigstadt-Michelau zur „Evangelischen Erwachsenenbildung Oberfranken-West“.

Dekan Hans-Martin Lechner blieb nur noch, dem EEb-Vorstand und den Rechnungsprüfern zu danken, die – gemeinsam mit Dieter Stößlein – die EEb durch die turbulenten letzten Jahre gesteuert haben: „Wir sind in der Erwachsenenbildung in unserem Dekanatsbezirk  sehr gut aufgestellt“, so der Dekan im Rückblick. Dafür dankte er herzlich.

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