PoetrySlam: „Heimat ist dort, wo Mama wohnt“

Wie ist das mit der Heimat? In Zeiten von Heimatministerium und Flucht aus der Heimat ist das keine einfache Frage. Auch und gerade für Studierende, die aus ihrem „Zuhause“ endlich/leider/neugierig in die große weite Welt gehen. Deswegen luden die evangelische Studierendengemeinde esg und der Verein zur Förderung der jüdischen Geschichte und Kultur Bamberg am 8. Dezember 2019 zu einem PoetrySlam zum Thema „Heimat“ ein.

Ein volles Haus im Freiraum in der Kapuzinerstrasse und die tolle Moderation von Maron Fuchs stellten den Rahmen für das Event. Deren Stars waren aber die acht Poet*innen aus Nah und Fern, die in unterschiedlichster Weise über Heimat sprachen. Sie zeigten, dass es keine einfachen Antworten auf Heimat gibt. Und dann sitzen da fast hundert Menschen und lauschen, was da ins Mikro gesprochen wird. Teils nachdenklich, teils fröhlich. Immer ernsthaft.

Gewonnen hat übrigens Enora Le Corre vor Theresa Kurzeder. Letztere trat das erste Mal bei einem Slam auf und kam über den Workshop der esg am 26. November auf den Geschmack.

 

Und wenn Sie noch nie auf einem PoetrySlam waren: Am 12. Januar veranstaltet die evangelische Studierendengemeinde einen PoetryPreacherSlam in der Erlöserkirche in Bamberg. Da treten dann Pfarrer*innen und Poetinnen/Poeten mit- und gegeneinander an und reden über Gott und die Welt. Los geht es dann um 19 Uhr.

Text und Bilder: Pfarrer Thomas Braun