Reduktion und Sehnsucht Ausstellung mit Werken von Benedikt Werner Traut in der Stephanskirche
Vom 21. Juni bis zum 19. Juli
Eröffnung mit dem Gottesdienst am 21. Juni um 11 Uhr
Benedikt Werner Traut (1934 - 2016) wuchs in Köln auf, war evangelisch, trat 1956 in die Communität der Christusbruderschaft Selbitz ein, studierte von 1962 bis 1967 an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Nürnberg und brachte ein vielseitiges Lebenswerk hervor, das unter anderem aus Holz- und Linolschnitten, Aquarellen und Gedichten besteht. Seit 1971 gab es zahlreiche Ausstellungen seiner Werke und insbesondere seine Holz- und Linolschnitte wurden in vielen Büchern und Schulbüchern abgebildet. Seit seinem Tod verwaltet das Diözesanmuseum Würzburg seinen Nachlass; es hat uns einige Werke für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt. Trauts Werk geht in Richtung Abstraktion und hat immer auch eine spirituelle Dimension. Seine Vorstellung von Kunst war, dass der Geist Gottes, des Schöpfers der Welt, die Schöpfung durchdringt und dass es die Aufgabe und die Möglichkeit der Kunst sei, das Sichtbare, Materielle, mit dem Unsichtbaren, Geistigen in den einzelnen Werken zu vereinen. Seine Kombinationen aus Formen und Farben scheinen sich geradezu nach Gott auszustrecken – in Schönheit, Ernsthaftigkeit und einer leisen Freude und Verspieltheit. Die Ausstellung zeigt im Wesentlichen Holz- oder Linolschnitte. Sie enthält auch eine Beschreibung des Prozesses, wie solche Werke angefertigt werden.
Der Eintritt ist frei.
