Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Athen
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Liebe Leserinnen und Leser,

der Apostel Paulus sagt auf dem Areopag in Athen im Gespräch mit Suchenden und Fragenden, mit Menschen der vielfältigsten Philosophien und Glaubensrichtungen den denkwürdigen Satz: „Fürwahr, Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“ (Apostelgeschichte 17,27)

Mich berührt dieses von so großer Offenheit und Weite geprägte und dabei so persönliche Wort von Gott. Da leuchtet die Liebe zu jedem Menschen, eine grundlegende Menschlichkeit auf, die den christlichen Glauben ausmacht. Niemand ist ausgeschlossen. Alle Menschen sollen etwas spüren vom Kraftfeld des Respekts, der Toleranz und der in Vielfalt versöhnten Weltgemeinschaft.

Ich wünsche Ihnen und mir, dass sich in diesen sommerlichen Tagen immer wieder neu diese wunderbare Welt Gottes öffnet und weitet mitten unter uns, von Mensch zu Mensch.

Mit herzlichen Grüßen
Hans-Martin Lechner
Dekan

 

 

 

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Abschiedssegen_Verabschiedung Pfr. Kowalski
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Von der Gemeindepfarrerin ins Schulreferat des Evang.-Luth. Dekanats Bamberg: In einem Gottesdienst am 25. Juli verabschiedete Dekan Hans-Martin Lechner Kerstin Kowalski nach acht Jahren als Pfarrerin an der Bamberger Auferstehungskirche.

Unter dieser Überschrift fanden sich über 200 Menschen auf der weitläufigen Kirchenwiese in Hallstadt ein, um ihrer Solidarität mit dem Pfarrersehepaar Wittmann-Schlechtweg und dem Hallstädter Kirchenvorstand auszudrücken. Das Pfarrer-Ehepaar muss sich am 26. August vor dem Bamberger Amtsgericht verantworten, dort wird ihnen „Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt ohne erforderlichen Aufenthaltstitel“ zur Last gelegt. Hintergrund ist die Gewährung eines Kirchenasyl für eine iranische Frau im Jahr 2020.

Dekan Lechner stellte unmissverständlich fest: Kirchenasyl ist kein Verbrechen. Bruder Abraham von der Abtei Münsterschwarzach betonte, dass das Kirchenasyl dem Rechtsstaat in keinster Weise wiederspricht, sondern ganz im Gegenteil. Auch Mutter Mechthild von der Abtei Maria Frieden überbrachte ihre Solidaritätsgrüße. Sie selbst dankte dem Ehepaar Schlechtweg für deren Solidarität  vor einem Jahr in ihrem Fall. Auch sie befindet sich im Moment in einem rechtliche Verfahren aufgrund eines gewährden Kirchenasyls. Diakon Thomas Schmidt als zuständiger für Asylfragen in der evang.-luth. Kirche in Bayern zeigte auf, wie viele Menschen überhaupt auf der Flucht sind und was dies für diese Menschen bedeutet. Die Vertreter der ACK Bamberg überreichten ebenfalls eine schriftliche Solidaritätsadresse an Susanne Wittmann-Schlechtweg und Andreas Schlechtweg. Der fränkische Liedermacher Wolfgang Buck bereicherte die Mahnwache, die wie immer vom Bamberger Mahnwachenteam für Asyl veranstaltet wurde, mit passenden Liedern.

Pfarrer Fritz Schäfer
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Kirche auf Augenhöhe mit den Menschen sein – das war und ist Pfarrer Hans-Friedrich Schäfer wichtig. Nach fast 40 Jahren Dienstzeit verabschiedet ihn Dekan Hans-Martin Lechner als 1. Pfarrer der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Höchstadt a.A. und stellvertretenden Dekan am 18. Juli 2021 in den Ruhestand.

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