Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Wüste
Bildrechte: M. Hermsdorf / pixelio.de

Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben in besonders herausfordernden Zeiten. Der aggressive Ton in der Gesellschaft nimmt zu. Dabei berührt mich besonders der seit einigen Jahren in beängstigender Weise wachsende Antisemitismus. - - - Die Folgen der Klimakrise werden immer deutlicher spürbar und die Coronapandemie ist längst nicht überwunden.  

In dieser gefühlten Ohnmacht sprach mich kürzlich das Losungswort aus dem 5. Mosebuch 2,7 besonders an. Dort heißt es: „Der Herr, dein Gott, hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen.“  - Manchmal fühle ich mich in diesen Tagen tatsächlich wie in der Wüste, in der sich die Erfahrungen der Gottverlassenheit und der besonderen Nähe Gottes in einzigartiger Weise verbinden.

So spreche ich das der Losung angefügte Gebet von Arno Pötsch gerne mit: „Ins Unbekannte geht die Fahrt, weiß keiner Ziel und Zeiten. Uns tröstet Gottes Gegenwart. Und drohn die Wetter noch so hart, Herr, du wirst uns geleiten!

In dieser Gewissheit werden wir auch Mittel und Wege finden im Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Dazu segne uns Gott!

Mit herzlichen Grüßen
Hans-Martin Lechner
Dekan

 

 

 

 

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Das laufende Jahr ist für das Instrument Orgel ein ganz besonderes Jahr. Die Orgel ist vom Deutschen Landesmusikrat als „Das Instrument des Jahres 2021“ gekürt worden!
Um auch den Kindern und den Familien das „Universum Orgel“ ein wenig näher bringen zu können, bereitet der bekannte Bamberger Schauspieler und Sprecher Martin Neubauer und die Dekanatskantorin Markéta Schley Reindlová ein Konzert für Kinder vor, in dem der große Komponist Johann Sebastian Bach und seine Musik vorgestellt wird. Dazu schlüpft Martin Neubauer in die Rolle des genialen Komponisten und erzählt in kindgerechter Sprache aus dessen Alltag: vom Lernen und Lehren vor dreihundert Jahren, vom Komponieren und gelegentlichen Wutausbrüchen. Doch der Schauspieler springt auch von Rolle zu Rolle - mal als hochnäsiger Kritiker, als strenger Kirchenmann, als Bach-Freak unserer Tage. Sogar ein heiterer Kirch-Geist hüpft durch das Geschehen: "Herr Bach, ich lach'!"

Termin-Übersicht der geplanten Kinderkonzerte:

Freitag 17.9., 17.00 Uhr, Lonnerstadt
Sonntag 26.9., 16.00 Uhr, Erlöserkirche Bamberg
Freitag 1.10., 17.30 Uhr, Ebelsbach/Gleisenau
Freitag 8.10., 17.00 Uhr, Steppach
Samstag 16.10., 14.00 Uhr, Memmelsdorf/Lichteneiche
Dienstag 19.10., 17.00 Uhr Walsdorf
Sonntag 14.11., 16.00 Uhr Hallstadt

 

Plakat
Bildrechte: beim Autor

Premiere der Kurzfilmdokumentation und Auftakt der Initiative „fei obachd“
15. September, 18:30 Uhr im Kino Odeon

Leider gab es im Anmeldeportal über die Kinohomepage www.lichtspielkino.de für die Veranstaltung einen technischen Fehler. Dieser soll laut Kino schnellst möglichst behoben werden. Anmeldungen können auch telefonisch unter 0951 26785 oder per Mail an post@lichtspielkino.de erfolgen.

Teppich Bonhoeffer in Halem
Bildrechte: Markus Tränkle

Seit sieben Jahren ist die Ausstellung „Bonhoeffer in Harlem“ in der Bamberger Erlöserkirche am Kunigundendamm beheimatet. Der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer war eine wichtige Figur des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Er lebte während eines Studienaufenthaltes auch eine Zeit lang in Harlem/New York und erlebte dort die soziale und politische Diskriminierung der farbigen Bevölkerung. 1930 brach Bonhoeffer, auch aufgrund dieser Erfahrungen, seinen USA-Aufenthalt ab, um sich seiner Verantwortung in Deutschland zu stellen. Für den zeitgenössischen australischen Künstler John Young spielen diese Erfahrungen Bonhoeffers eine maßgebliche Rolle, die er in seinen Kunstwerken aufgreift.

Am Sonntag, den 22. August finden um 8 Uhr und um 10 Uhr in der Erlöserkirche Gottesdienste zu „Bonhoeffer in Harlem“ statt. Herzliche Einladung.

Foto: Ein farbenprächtiger Seidenteppich bildet das Herzstück der Ausstellung „Bonhoeffer in Harlem“ des Künstlers John Young. Er verwendete für seinen Entwurf des Teppichs afrikanische Farben, die er in Glasfenstern der Abyssinian Baptist Church, der ältesten Kirche mit einer überwiegend afro-amerikanischen Gemeinde, in Harlem/New York gesehen hatte. Bonhoeffer hatte die Kirche 1930, während seines einjährigen Stipendiums am Union Theological Seminary in New York, häufig besucht.

 

In der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bamberg (ACK) sind verschiedenste christliche Kirchen miteinander verbunden. Gemeinsam haben sie in diesem Gottesdienst sich mit ihren unterschiedlichsten Formen des Lobens auseinandergesetzt. Das Lob Gottes kann leise und still, aber auch laut und ausdrucksvoll sein. Jede Konfession hat hier ihr eigenes Profil, dies wird besonders in ihren verschiedenen Formen es lobens deutlich. Es ist eine bunte Mischung entstanden.

LOBEN

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