Nordische Weisen und Vivaldis Gitarrenkonzert mit dem Collegium Musicum Bamberg am 13. Juni in der Christuskirche in Höchstadt/Aisch (19 Uhr) und am 14. Juni in der Auferstehungskirche Bamberg (17 Uhr).
Das Programm im Klangblüten-Konzert des Collegium Musicum Bamberg mit seinem Dirigenten Harald Strauss-Orlovsky vereint Romantisches aus Britannien und Norwegen mit zwei barocken Meisterwerken, die den Blick zunächst nach Süden richten: „The Fairy Queen“ von Henry Purcell nach dem mediterran antiken „Sommernachtstraum“ von Shakespeare spart nicht an komödiantischen Akzenten wie im berühmten „Affentanz“. Und im Gitarrenkonzert von Antonio Vivaldi rahmen die frisch zupackenden Ecksätze ein kontemplatives Largo, das in den 1970er-Jahren gar in die Charts der preisgekrönten Filmmusik gelangte (A little Romance & The Cowboys mit John Wayne). Das Collegium musicum musiziert dieses Werk mit der jungen, ganz außergewöhnlichen Solistin Romy Resatsch, die bereits große Erfolge auch auf nationaler Ebene erzielen konnte. Anschließend geht es musikalisch in keltisch-nordische Gefilde: Die St. Pauls Suite von Gustav Holst lässt altenglische, irische Tanzmusik anklingen sowie die berühmte Melodie von „Greensleves“. In Edward Griegs „Nordischen Weisen“ schwelgt der große norwegische Romantiker ganz in Größe und Melancholie seiner spezifischen, tief emotionalen Klangwelt wie auch Edward Elgar in seinem „Salut d‘Amour“, einem Verlobungsgeschenk an seine zukünftige Ehefrau Caroline Alice Parker.
