"Eis für Afrika"-Projekt erfolgreich abgeschlossen

St. Matthäus Gaustadt 1 Tag 20 Stunden ago

Frohe Neuigkeiten aus Meru: Die Eismaschine, für die wir mit unserer Aktion "Eis für Afrika" ab 2022 und 2023 das nötige Geld gesammelt hatten, ist nun endlich in den letzten Tagen in Tansania in Betrieb genommen worden! Über 3.700€ waren damals zusammen gekommen. 

Vicky Ndossy vom Usa River Rehabilitation Center (URRC) schickt nun per Video herzliche Grüße aus Tansania nach Bamberg und dankt allen Spendern für die neue Eismaschine. Zusammen mit ihrem Kollegen Godlove Mgonja demonstriert sie in einem zweiten Video (4 Minuten) die Eisherstellung. (Es lohnt sich, das Video bis zu dem sympathischen Statement am Ende zu schauen!). 

Auch ganz offiziell bedankt sich Pastor Masangwa, der Direktor des URRC, für unsere Unterstützung (Originalbrief in Englisch): 

"Die Leitung des URRC möchte Ihnen und der St. Matthäus-Kirchengemeinde Bamberg unseren aufrichtigen Dank für die Spende der Eismaschine aussprechen. Wir sind sehr dankbar für Ihre liebevolle Unterstützung unseres Zentrums. Wir danken Ihnen vielmals für Ihre Großzügigkeit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Maschine wird uns sehr dabei helfen, die Einnahmen unseres Zentrums zu steigern, um Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu helfen. Bitte richten Sie der gesamten Gemeinde unsere herzlichen Grüße aus. Vielen Dank und möge unser allmächtiger Gott Sie segnen!"

Bei der Spendenaktion "Eis für Afrika" hatten wir in St. Matthäus in Gaustadt das nötige Geld gesammelt, um dem Usa River Rehabilitation Center (URRC) in Meru in Tansania die Anschaffung einer professionellen Eismaschine zu ermöglichen. Ausgesucht, gekauft und nach Tansania verschifft hat die Maschine der Nürnberger Bäcker Kai Küfner - ein Fachmann, der selbst dem URRC seit vielen Jahren verbunden ist. Die professionelle Eismaschine eröffnet dem URRC in seinem Café und seinem Gästehaus neue Einnahmemöglichkeiten zur Finanzierung der wertvollen Arbeit für Menschen mit Behinderungen. 

Das URRC ist eine Vorzeige-Einrichtung unserer Partner-Diözese Meru in Tansania, die Menschen mit Behinderung dabei unterstützt, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Aufgebaut wurde das Center mit Hilfe unserer bayrischen Landeskirche (Mission EineWelt). Auch Victoria Ndossy, die 2018/2019 ein Freiwilligen-Jahr bei uns in Bamberg absolviert hat, lebt und arbeitet dort.

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Gottesdienste wieder in der Kirche

St. Matthäus Gaustadt 3 Tagen 15 Stunden ago

Endlich ist der Frühling da! Und damit finden ab sofort unsere Gottesdienste wieder  in der Matthäuskirche und nicht mehr wie den Winter über im Gemeinderaum statt. Und je nach Wetterlage und Anlass feiern wir dann bald auch wieder Gottesdienste auf der Kirchenwiese.

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Weltgebetstag - leider nicht in St. Matthäus

St. Matthäus Gaustadt 4 Tagen 15 Stunden ago

Leider findet in Gaustadt und Bischberg in diesem Jahr  kein Weltgebetstagsgottesdienst statt. Herzliche Einladung zu den ökumenischen Gottesdiensten am 6. März, jeweils 18 Uhr: 

  • im Gemeindezentrum St. Urban - Saal (Babenbergerring 26a); 

  • im Katholischen Pfarrheim Maria Hilf (Wunderburg)

  • oder in der Kirche in Trunstadt.

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Demokratie schützen - auch in Bamberg

St. Matthäus Gaustadt 1 week 1 Tag ago

Als gemeinsames Zeichen für den Schutz unserer demokratischen Institutionen vor der Unterwanderung durch Rechtsextremisten ist Samstag, 28. Februar von 11-12 Uhr eine Menschenkette rund um das Bamberger Rathaus herum geplant. Eingeladen dazu haben Omas gegen Rechts, das Bündnis "Bamberg bleibt bunt" und anderen. Alle sind eingeladen, ein Zeichen für den Schutz der Demokratie zu setzen! 

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Marmeladen-Aktion erbringt knapp 600€ für Meru

St. Matthäus Gaustadt 1 week 4 Tagen ago

Die diesjährige „Meru-Marmeladenaktion“ (bei der auch wieder Sterne und erstmals Bücher angeboten wurden) hat 577,33 € an Spenden für unsere Partnerdiözese in Tansania erbracht. 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch das einkochen der Marmelade, basteln oder Spenden von Büchern sowie den Erwerb der Produkte gegen Spende in der Advents und Weihnachtszeit zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben!

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STILLE: Pilgergottesdienst am 22. März

St. Matthäus Gaustadt 1 week 5 Tagen ago

Manch eine sehnt sie herbei und freut sich drauf, ein anderer fürchtet sie: die Stille. Es gibt die heilvolle und die unheilvolle Stille, die peinliche Stille und die Totenstille und viele andere Arten. Welche Erfahrungen haben Sie mit Stille? Gute oder schlechte oder eher keine Zeit dafür?

In unserem Pilgergottesdienst blicken wir auf die schöpferische Stille, die, aus der neue Kraft wächst, in der mir vielleicht Gott begegnet. Von Mozart soll der Satz stammen: „Die Musik liegt nicht in den Noten, sondern in der Stille dazwischen.“ Darüber wollen wir nachdenken an diesem Vormittag. 

Wir werden ca. 2 Stunden unterwegs sein in den nahen Wäldern und -angeleitet durch Impulse- mal alleine, mal im Gespräch ins Thema eintauchen. Egal, ob Sie bereits Erfahrungen mit Stille haben oder ob das für Sie Neuland ist:

Herzliche Einladung, es mal auszuprobieren!
Christiane Herbst

Pilgergottesdienst am 22.3.2026, 10 Uhr, 
Treffpunkt an der Matthäuskirche in Gaustadt
anschließend Kirchenkaffee
 

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50 Jahre Frauenordination in Bayern

St. Matthäus Gaustadt 1 week 5 Tagen ago

Seit 50 Jahren ist es nun auch in Bayern Frauen möglich Pfarrerin zu werden. Und heute ist unsere Kirche ohne den vielen Pfarrerinnen gar nicht mehr denkbar. Aber wie so vieles, war auch dieses ein langer Kampf vieler engagierter Frauen.

Am 15. März feiern die Gemeinden im Dekanat Bamberg 50 Jahre Frauenordination in Bayern. Um 9.30 Uhr gibt es dazu einen Festgottesdienst in St. Stephan mit Dekanin Sabine Hirschmann. Im Anschluss, um 11 Uhr, findet im Stephanshof Bamberg eine Lesung mit Mira Ungewitter (Pastorin aus Wien) statt. Sie liest aus ihrem Buch „Gott ist Feministin“.

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Die Suppenkirche 2026 geht in die letzte Woche

St. Matthäus Gaustadt 2 weeks ago

Einfach da sein – Bamberger Suppenkirche serviert auch im Winter 2026 wieder Suppe, Gemeinschaft und Wärme

Die Bamberger Suppenkirche öffnet auch im Winter 2026 wieder ihre Türen an sechs verschiedenen kirchlichen Orten: Vom 12. Januar bis 27. Februar 2026 täglich von Montag bis Freitag, jeweils von 12.30 bis 13.30 Uhr. Unter dem Motto „Ein Teller Wärme“ gibt es Gemeinschaft und kostenlose Verköstigung durch Suppe, Brot und Getränke für alle Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebenssituation - in St. Matthäus immer dienstags!

In ökumenischer Zusammenarbeit bitten verschiedene evangelische Kirchengemeinden, die Evangelische und Katholische Hochschulgemeinde und die katholische Stadtpastoral zu Tisch. Getragen wird das Projekt von zahlreichen Ehrenamtlichen unter dem Dach der evangelischen Pfarrstelle „Stadtblick“. Möglich wird das Projekt durch Kirchensteuerzahlende sowie Spenden aus der Stadtgesellschaft, die Zutaten, Organisation und Betrieb finanzieren.

In den vergangenen Jahren war die Resonanz überwältigend: Seit Beginn der Suppenkirche im Winter 2023 sind über 8000 Teller Suppe ausgegeben worden.

Weitere Informationen zu den Standorten und Tagen unter: www.suppenkirche.de.

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Bericht aus Kiew

St. Matthäus Gaustadt 2 weeks 4 Tagen ago

Am Sonntag, den 22. Februar wird Dr. Roland Baumann aus Bischberg in unserem Gottesdienst zu Gast sein und uns während des Kirchenkaffees einen aktuellen Lagebericht über die Situation in Kiew geben.

Herr Dr. Baumann war selbst in der vergangenen Woche dort, um Hilfsgüter dorthin zu bringen und uns seine Hilfsprojekte vorstellen. Die gesammelten Space-Eye-Weihnachtspakete sind alle in der Ukraine angekommen.

Es werden die Bilder von der Verteilung in den verschiedenen Verteilzentren von Odessa, Cherson und den umliegenden Dörfern, Mykolajiw, und der rollenden Bäckerei in Dnipro und Wyhoda gezeigt.

Die Not in der Ukraine ist unvorstellbar groß.

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Gottesdienst am 15. Februar im Gemeinderaum mit Bibliolog

St. Matthäus Gaustadt 3 weeks 3 Tagen ago

Temperaturbedingt hat sich der Kirchenvorstand ja entschieden, die Gottesdienste in der kälteren Jahreszeit nicht in der Kirche, sondern in wärmeren Räumen zu feiern. Und wir merken, dass uns diese Veränderung auch neue Möglichkeiten für das gottesdienstliche Feiern eröffnet. Letzten Sonntag entstand in dem den von den Konfis gestalteten Gottesdienst im Mehrzweckraum der St. Matthäus-Kita ein (sichtbares und erfahrbares) "Zelt der Begegnung" unter uns.

Diesen Sonntag sind wir wieder in unserem Gemeinderaum in Gaustadt und Pfarrerin Jutta Müller-Schnurr lädt zu einer etwas anderen Form der Predigt ein: Im Bibliolog wird eine Bibelstelle ausgelegt, indem jeder und jede eingeladen ist, sich in die Situationen und Figuren des Textes hineinzudenken und ihnen eine Stimme zu verleihen. Im Miteinander werden so viele verschiedene Perspektiven laut, eine 2000 Jahre alte Geschichte wird plötzlich ganz aktuell und wir alle sind mittendrin. Dabei gilt: jeder und jede kann, niemand muss etwas sagen! Spannend wird es in jedem Fall.

Größere Kinder dürfen gerne mitmachen, für die kleineren gibt es ein Spiel- und Bastelangebot bei der Bauwagenzeit.

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Termine der Jugendgruppe bis zum Mai

St. Matthäus Gaustadt 1 Monat 1 week ago

Wer konfirmiert ist, ist eingeladen Teil unserer Jugendgruppe zu sein. Wir, die Jugend aus St. Matthäus, sind Jugendliche zwischen 14-18 Jahren und treffen uns jede Woche am Dienstag um 17:30h, meistens in St. Matthäus, manchmal auch an anderen Orten – je nach geplanter Aktion.

In der Jugend stehen für uns Gemeinschaft, Toleranz und das Miteinander im Vordergrund. Miteinander Dinge erleben, einander erzählen und zuhören, spielen bis zum Abwinken und gemeinsam Jesus kennenlernen verbindet uns. Ob im Wald beim Geländespiel oder bei einer Rally durch Gaustadt – Jugend heißt: wir sind ein Team. Was bei uns nie zu kurz kommt ist der Spaß – denn genau darum geht es in der Jugend: Gemeinschaft macht Spaß. Gemeinschaft mit anderen – Gemeinschaft mit Jesus.

Eines ist auf jeden Fall klar: Jugend ist nicht statisch. Bei uns herrscht ständige Veränderung. Wir freuen uns jede Woche über neue Gesichter. Wir freuen uns über gemeinsame Aktionen mit den aktuellen Konfis. Wir testen, checken und probieren immer wieder Neues. Dabei halten wir es ganz nach der Jahreslosung des TÜV St. Matthäus: „Prüft alles und behaltet das Gute.“

Aktuell freuen wir uns über die Tatsache, dass wir von Teresia Schmucker-Roth einem Billardtisch geschenkt bekommen haben und der Kirchenvorstand zudem zugestimmt hat, dass wir diesen im Turmzimmer aufstellen können. An dieser Stelle geht unser Dank an Teresia und den Kirchenvorstand und an unseren Gott, der so coole Sachen einfädelt.

Wer Lust hat dabei zu sein kommt am besten einfach Dienstag vorbei. Dabei sein kostet nichts! Und keine Angst – wir sind alle handzahm. Fast alle 😉.

Alternativ könnt ihr euch auch gerne an einen von uns Leitern oder jemand anderen aus der Gruppe wenden. Alle aktuellen Infos verteilen wir jede Woche über unsere Whatsapp-Gruppe, in die wir euch gerne aufnehmen. Wir freuen uns auf ein spannendes Sommerhalbjahr mit euch allen.

Egal, ob du gläubig bist oder welcher Religion du angehörst, wir freuen uns auf dich!

Mehr Infos? Dann fragt nach bei Arne Vogels! (0177 - 49 555 75, arne@fliegeinfachlos.de)

Die aktuellen Termine

(durch Anklicken vergrößern)

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Eine neue Vision für die Matthäuskirche

St. Matthäus Gaustadt 2 Monaten 1 week ago

Wer kennt das nicht? Wohnungen werden umgebaut!  Aus dem Gäste- und Arbeitszimmer wird ein Kinderzimmer. Aus dem Kellerraum ein Fitness-Zentrum. Und ein paar Jahre später: Wieder alles anders. Manches muss auch erneuert und auf den Stand der Technik gebracht werden. So ist es: Bedürfnisse und Geschmack wandeln sich – und mit ihnen auch unsere Wohnungen.  

Kirchen wurden immer schon umgebaut

Auch Kirchen wurden im Lauf der Geschichte umgebaut und ummöbliert, damit sie in veränderten Zeiten weiterhin ihrem ursprünglichen Zweck dienen konnten. Im hohen Mittelalter hatte man die Idee, dass die Predigt besser zu hören ist, wenn man eine Kanzel mit einem Schalldeckel einbaut. Und etwa zur gleichen Zeit gönnte man der Gemeinde eine Sitzgelegenheit (denn bis dahin stand man im Gottesdienst – die ganze Zeit). Jetzt kamen Bänke in die Kirchen. Man baute um, Bedürfnisse hatten sich geändert. 

St. Matthäus in Gaustadt ist eine 1964 eingeweihte Kirche für die evangelische Gemeinde hier vor Ort. Und sie ist so ›eingerichtet‹ und ›möbliert‹, wie es üblich war: mit einer Ausrichtung ›nach vorne‹ zum Altar, mit Kanzel und Taufbecken, mit Orgel – und mit Bänken. Gemeinden waren es so gewohnt und fühlten sich wohl damit. Heizungen und Licht entsprachen den Standards der 1960er Jahre. Gemeinderaum und Küche boten Raum für Gruppen und Kreise. 

Gut 60 Jahre später versammeln wir uns immer noch in dieser Kirche und tun es gern. Allerdings sind Heizung und Elektrik nicht nur in die Jahre, sondern auch an ihre Grenzen gekommen. Da muss etwas geschehen. Es müsste heller und wärmer werden, gerade in den Monaten, in denen nicht daran zu denken ist, auf der Kirchenwiese, unserer Gemeinde-Außen-Wohnung zu feiern.

Vor allem versteht sich unsere Gemeinde immer mehr als eine Gemeinschaft. Keine geschlossene Gesellschaft. Ein Miteinander. Aber ein Miteinander, das in Reihen sitzt? Eine Gemeinschaft, die nicht mal schnell vom Zuhören zum Gespräch in kleinen Gruppen umschalten kann? Die Immobilie müsste mobiler werden, leichtfüßiger, einfach flexibler. Im Kirchenvorstand wuchs die Überzeugung, dass wir die Wohnung der Gemeinde Stück für Stück umbauen sollten.

Kirchenvorstand auf Erkundungstour

Um zu sehen, wie das funktionieren könnte, sind im Oktober ein paar Mitglieder des Kirchenvorstandes nach Selb gefahren. Die Gemeinde dort hat ihre Wohnung, die ursprünglich unserer Kirche ähnlich war, renoviert und ihren aktuellen Bedürfnissen angepasst – eine Infrarotheizung schenkt Wärme, eine neue Beleuchtung schafft freundliches und gleichzeitig helles Licht, die Kirchenbänke wurden verabschiedet und durch eine flexiblere Bestuhlung ersetzt, Kirchenraum und Gemeinderaum sind durch große Türen miteinander verbunden - eine Idee, eine Kirchenwohnung umzugestalten.

Eine neue Vision für unsere Matthäuskirche

Doch was passt für uns in St. Matthäus? Was brauchen wir für unsere gottesdienstliche Gemeinschaft, für unsere Gruppen? Damit hat sich der Kirchenvorstand mit Menschen aus der Gemeinde, die sich dafür interessieren, einen Tag lang intensiv beschäftigt und konkrete Ideen entwickelt:

  • Eine Infrarotheizung ist eine gute Idee, um unsere in die Jahre gekommene und sehr teure Bankheizung zu ersetzen.
  • Eine Bestuhlung des Kirchenraumes würde uns viel mehr Freiheit bei der Gestaltung der Gottesdienste geben, Gemeindeversammlungen in der Kirche ermöglichen, uns von der kleinen Andacht bis zum großen Weihnachtsgottesdienst den Bedürfnissen angepasst den Raum gestalten lassen.
  • Orientierung zur Mitte hin würde uns sehr einleuchten: Gemeinde versammelt sich als Gemeinschaft um Christus, ihre Mitte. Also: um einen Tisch in der Mitte, auf dem das Abendmahl vorbereitet wird, die Kerzen brennen, Blumen und Steine liegen und die Bibel aufgeschlagen ist. So könnte die Gemeinde ihrem eigenen Bild von sich entsprechen: Gemeinschaft, nicht Zuhörerschaft. Zugleich würde der Kirchraum damit auch für andere Veranstaltungen beweglicher nutzbar.
  • Zum Gemeinderaum hin könnte die Kirche geöffnet werden. Anders gesagt: Gemeinderaum und Gottesdienstraum gehen ineinander über, zwei Räume, aber miteinander verbunden.
  • Fenster bzw. eine Tür nach außen zum Garten könnten in der Kirche unsere Gottesdiensträume miteinander verbinden und im Gemeinderaum mit einer Terrasse für mehr Platz und Licht beim Kirchenkaffee und den Treffen unserer Gruppen sorgen.

So jedenfalls ist die Vision, die unser Kirchenvorstand bei seinem KV-Tag am 1. November miteinander gesponnen, entworfen, geträumt hat. Ob sie sich umsetzen und verwirklichen lässt, wollen wir nun miteinander und auch mit der Gemeinde prüfen.

Förderverein für Gemeindeauf- und -umbau

Das wird ein längerer Prozess, für den wir noch Gelder einsammeln und ansparen müssen. Eines haben wir nun konkret im Sinn: Wir planen nun, für die Fragen des Gemeindeauf- und -umbaus einen Verein zu gründen (wie es an etlichen anderen Orten in der Kirche schon passiert ist), also einen Förderverein, der Gelder sammelt und interessierten Menschen, denen St. Matthäus am Herzen liegt, die Chance gibt, sich punktgenau für die Veränderungen einzusetzen, die jetzt an der Zeit sind. 

Unter dem Strich merken wir: Es geht jetzt um viele Veränderungen! Manche, weil der Zahn der Zeit auch vor unserer Technik nicht Halt gemacht hat. Andere, die aus der Überzeugung geboren sind, dass unser Haus die Wohnung der Gemeinde ist, ein Ort, an dem wir einander begegnen, gastfreundlich Menschen willkommen heißen und auf Begegnung mit Gott hoffen. Eben kein an sich heiliger Raum, sondern eine Wohnung, mit Patina und Würde, aber doch eine Wohnung. Und Wohnungen ändern sich. Das kennen wir ja. Auch die Wohnung der Gemeinde darf sich ändern. Packen wir es an! 

 

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"Zeit, dass sich was dreht" - Das St.Matthäus-Erklärvideo

St. Matthäus Gaustadt 2 Monaten 3 weeks ago

Ein St. Matthäus-Erklävideo - Was hat es denn damit auf sich?

Wir sind ja Preisträger des Ehrenamtspreises unserer Landeskirche, den wir mit dem Andachtbeantworter während der Coronapandemie verliehen bekommen haben.  Nun wird die Vergabe dieses Preises eingestellt, weil sich die Menschen in den evangelischen Gemeinden in Bayern so vielfältig engagieren, dass es für das Preiskomitee immer schwieriger wurde, besondere Projekte herauszustellen. Die Einstellung des Preises wurde Anfang November mit einem kleinen Fest in St Stephan in Bamberg gefeiert, wozu wir als Preisträger auch eingeladen waren. Zugleich wurden wir angefragt, ob wir in diesem Rahmen die vielfältigen Veränderungen in unserer
Gemeinde und unsere Vision einer „Ehrenamtsgemeinde“ vorstellen wollen.

So ganz sicher, ob wir das tun wollen, waren wir uns im Kirchenvorstand nicht: ja, wir machen manches anders als früher und unser Blick auf Haupt- und Ehrenamt und das Zusammenleben als Gemeinde hat sich verändert. Aber dieser Weg ist auch schwierig, wir scheitern an manchem und vieles machen wir faktisch dann doch genauso wie in anderen Gemeinden auch. Was also haben wir zu erzählen?

Aber interessant fanden wir die Idee doch und haben entschieden, uns darauf einzulassen.  Ein kleines Vorbereitungsteam war schnell gefunden, blieb die Frage,
wie wir all die komplexen Veränderungen knackig und kreativ darstellen können und auch auf Dauer etwas von dem Projekt haben. Geboren war die Idee eines „Erklärvideos“. In wenigen Wochen entstand so unter Einbeziehung der Dekanin, der Beteiligung vieler Gemeindemitglieder in Bild, Wort und Fingerprint und mit viel
Kreativität und Engagement im Pfarrhaus ein 15 minütiger Film.

Das Video handelt von den Veränderungen in unserem Denken und Handeln und von den kleinen und großen Problemen, auf die wir dabei stoßen. Gemeinsam mit Dekanin Hirschman haben wir den Film in St. Stephan Ehren- und Hauptamtlichen unserer Landeskirche präsentiert und viele interessierte Nachfragen zu unserem laut Regionalbischöfin Sachs „zukunftsweisenden“ Weg beantwortet. Denn bei allen Schwierigkeiten bleibt die Überzeugung: „Es wird Zeit, dass sich was dreht.“

Video auf Youtube in voller Größe ansehen

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Der Immobilienprozess - ein Zwischenstand

St. Matthäus Gaustadt 3 Monaten ago

Der Immobilienprozess der ev. Landeskirche – ein Zwischenstand aus dem Blickwinkel der regionalen Arbeitsgruppe Stadt 1 in Bamberg

Wie im August hier auf der Homepage und im letzten Gemeindebrief berichtet, begann im Sommer dieses Jahres der Prozess, die Immobilien der ev. Landeskirche hinsichtlich ihres Erhaltes oder der lang- bzw. kurzfristigen Transformation einzuteilen. Hierfür wurde das Dekanat Bamberg in Regionen und Subregionen eingeteilt, um vor Ort arbeiten und entscheiden zu können. Für Bamberg entstanden drei regionale Arbeitsgruppen, innerhalb derer unsere Kirchengemeinde St. Matthäus gemeinsam mit der Erlöserkirche und St. Stephan der ´AG Stadt 1´ zugeordnet wurde.

Unter der Leitung von Pfarrerin Alina Rölver haben wir mit je 2 VertreterInnen der Kirchenvorstände von St. Stephan, Erlöser und St. Matthäus in zahlreichen Sitzungen unsere insgesamt 9 Immobilien gelistet, besichtigt, untersucht, beurteilt, besprochen und schlussendlich kategorisiert. Nur 50 % der Gebäude werden über das Jahr 2035 hinaus von der Landeskirche bezuschusst und ggf. gefördert, wobei zunächst nicht entscheidend ist, ob es sich um eine Kirche, ein Gemeindezentrum, Pfarrhaus o.a. handelt. Alle anderen Immobilien werden bis 2035 zu einem Ertragsgebäude (=Gebäude, die sich selbst finanzieren) transformiert, einer anderen Nutzung zugeführt oder verkauft. Als Grundlage der Einteilung mussten viele Aspekte berücksichtigt werden - wirtschaftliche, ökologische, soziale, aber auch geplante Veränderungen behördlicher Vorschriften.

Nach den ersten Treffen kristallisierte sich schnell als gemeinsames Ziel heraus, die besonderen Charaktere der drei Gemeinden zu erhalten, aber gemeinsam stärker zu bewerben. Trotz der herausfordernden Aufgabe ist es uns gelungen, gemeinsam mit Alina Rölver in einem sehr wertschätzenden und zielorientierten Prozess nicht nur ein Ergebnis zu erzielen, mit dem alle drei Kirchengemeinde leben und sich weiterentwickeln können, sondern dabei auch näher zusammen zu rücken.

Dass das Thema von großem Interesse ist, zeigte sich an den ca. 80 TeilnehmerInnen die zum Regionenabend am 20. Oktober in den Stephanshof kamen. Nach einer allgemeinen Einführung stellten wir unserer Dekanin Frau Hirschmann, Frau Göckel von der Gesamtkirchenverwaltung, den VertreterInnen des Dekanatsausschusses und allen anwesenden KirchenvorsteherInnen das Ergebnis unserer Arbeit vor. Unter dem Überbegriff ´Dreifaltigkeit´ haben wir die 3 Kirchengemeinden mit ihren jeweiligen Schwerpunkten zusammengefasst und unsere Vision für diese Subregion erläutert:

  • Verschiedene Angebote Im Grünen – Kunst und Kultur – Vielfältigkeit
  • ganz mittendrin, weiterhin bestmöglich flächendeckend präsent sein
  • unterschiedliche Zielgruppen gemeinsam ansprechen (sozial schwache Menschen, Menschen mit Handicap, Kunst und Kulturbegeisterte, Familien u.v.m.)
  • Wir wollen jetzt und in Zukunft in der Stadt ein vielfältiges Angebot auch für Menschen, die nicht kirchlich sind, bieten!

Dies war auch die Grundlage für unsere Überlegungen welche Gebäude gebraucht werden, um das vielfältige ev. kirchliche Leben in Stadt 1 aufrechtzuerhalten und für die Veränderungen in der Zukunft weiterzuentwickeln. Wie sich an diesem Abend zeigte, ist es auch den Regionalgruppen Stadt 2 und 3 gelungen, miteinander gemeinsam zu tragende Ergebnisse zu erzielen.

Nun ist es Aufgabe des Dekanatsausschusses, die vorgelegten Zwischenergebnisse zu durchdenken, ggf. auch zu verändern, zu einem Gesamtkonzept zusammenzufassen und dann zu beschließen. Nach Auskunft von Frau Hirschmann ist für das Dekanat Bamberg im Frühjahr 2026 mit einer endgültigen Entscheidung zu rechnen.

Susanne Seggelke
(Mitglied des Präsidium des Kirchenvorstands)

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