Ein selbstgemaltes Kinderbild mit Herzen wird von zwei Händen gehalten, im Hintergrund steht Kaffeemobil PAUL
Bildrechte Björn Göttlicher
Unser Kaffeemobil startet am 4. Mai in die neue Saison und ist wöchentlich an mehreren Standorten in Bamberg unterwegs

Ab Montag, 04. Mai 2026, ist PAUL, das Cafélino der Evangelischen Kirche in Bamberg, wieder in den Quartieren der Stadt unterwegs. Viele Menschen kennen das kleine Barista-Mobil inzwischen: Es steht für kostenfreien Kaffee, ein offenes Ohr und unkomplizierte Begegnungen mitten im Alltag.

Viele Menschen sitzen in Stuhlreihen in einem Saal
Bildrechte Natalie Schreiber
Rund 130 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher arbeiten im Stephanshof am Immobilienprozess des Dekanats Bamberg Die Frühjahrssynode des Dekanats Bamberg war in diesem Jahr ein wenig anders als gewohnt. Am 18. April 2026 kamen nicht nur die Mitglieder der Dekanatssynode im Stephanshof zusammen: Es waren auch Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus dem gesamten Dekanat mit eingeladen. Gemeinsam arbeiteten sie im Rahmen eines Workshoptages weiter an einem Thema, das die Gemeinden seit Monaten beschäftigt: dem Immobilienprozess. Begleitet wurde der Tag von Jochen Nitz und Rainer Fuchs aus der Nürnberger Wirkstatt evangelisch, die durch das Programm führten. Dekanin Sabine Hirschmann informierte über den Stand der Transformationsprozesse in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und im Dekanat Bamberg.
Schafe auf einer Weide
Bildrechte Thomas Braun

Zur Semestereröffnung gestaltet die ökumenische Hochschulgemeinde (ÖHG) am 19. April um 19 Uhr einen Universitätsgottesdienst in der Kirche St. Elisabeth (Obere Sandstr. 29). Die Predigt hält in diesem Semester Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Annette Scheunpflug vom Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik.

Eingeladen sind alle Interessierten – aus der Universität und darüber hinaus. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang in den frisch renovierten Räumen der ÖHG am Markusplatz 1 statt.

Eine Pfarrerin im Talar mit Beffchen. Man sieht nur Talar, Beffchen und lange Haare.
Bildrechte Evangelisch in Bamberg
„Gehen Sie, wohin Sie wollen, aber in Bayern werden Sie keine Arbeit finden.“ Mit diesem Satz wurden evangelische Theologinnen noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von kirchlichen Verantwortlichen verabschiedet. Andere mussten sich erklären lassen, es widerspreche der „schöpfungsmäßigen Ordnung“, wenn eine Frau eine Kanzel besteige. Der Weg ins Pfarramt war für viele Frauen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern lange geprägt von Widerständen und Kränkungen. An dieses Ringen erinnerte das Dekanat Bamberg am Wochenende vom 14. und 15. März mit einem Festprogramm zum 50-jährigen Jubiläum der Frauenordination.
Ein Sonnenuntergang in Tansania hinter einem großen Baum
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Die Bayerische Landeskirche unterhält vielfältige und historisch gewachsene Beziehungen und Partnerschaften nach Tansania; so auch im Dekanat Bamberg. In diesem Jahr feiern wir sogar 40 Jahre Partnerschaft mit unserer Partnerdiözese Meru. Aber Deutschland und Tansania sind auch zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Sprache und Denken, Natur und Umwelt, Bildung und Wertvorstellungen – um nur einige Punkte zu nennen – bieten ausgesprochen verschiedene Voraussetzungen für eine Begegnung. 

Eine Pfarrerin im Talar mit Beffchen. Man sieht nur Talar, Beffchen und lange Haare.
Bildrechte Evangelisch in Bamberg

Ende des Jahres 1975 hatte die Landessynode der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern beschlossen, Frauen den Zugang zum Pfarramt zu eröffnen. Und so wurde vor 50 Jahren, also 1976, erstmals eine Frau in Bayern ordiniert. Für die Bayerische Landeskirche ein historischer Schritt. Doch es sollte noch ein langer Weg werden: Denn auch nach der formalen Gleichstellung durften zunächst nur unverheiratete Frauen den pastoralen Dienst ausüben. Auch später noch wirkten Vorbehalte, traditionelle Rollenbilder und strukturelle Benachteiligungen fort.

Autor Martin Meyer mit schwarzem Hut
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Am Sonntag, den 25. Januar 2026 um 16 Uhr lädt die Kirchengemeinde der Erlöserkirche Bamberg zu einer literarisch-musikalischen Veranstaltung ins Gemeindezentrum ein. Der Autor Martin Meyer liest aus seinem aktuellen Roman Die Orgelbauerin, begleitet von Orgelmusik auf der Truhenorgel, gespielt von Dekanatskantorin Markéta Schley Reindlová.