Eine Pfarrerin im Talar mit Beffchen. Man sieht nur Talar, Beffchen und lange Haare.
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„Gehen Sie, wohin Sie wollen, aber in Bayern werden Sie keine Arbeit finden.“ Mit diesem Satz wurden evangelische Theologinnen noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von kirchlichen Verantwortlichen verabschiedet. Andere mussten sich erklären lassen, es widerspreche der „schöpfungsmäßigen Ordnung“, wenn eine Frau eine Kanzel besteige. Der Weg ins Pfarramt war für viele Frauen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern lange geprägt von Widerständen und Kränkungen. An dieses Ringen erinnerte das Dekanat Bamberg am Wochenende vom 14. und 15. März mit einem Festprogramm zum 50-jährigen Jubiläum der Frauenordination.
Ein Sonnenuntergang in Tansania hinter einem großen Baum
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Die Bayerische Landeskirche unterhält vielfältige und historisch gewachsene Beziehungen und Partnerschaften nach Tansania; so auch im Dekanat Bamberg. In diesem Jahr feiern wir sogar 40 Jahre Partnerschaft mit unserer Partnerdiözese Meru. Aber Deutschland und Tansania sind auch zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Sprache und Denken, Natur und Umwelt, Bildung und Wertvorstellungen – um nur einige Punkte zu nennen – bieten ausgesprochen verschiedene Voraussetzungen für eine Begegnung. 

Eine Pfarrerin im Talar mit Beffchen. Man sieht nur Talar, Beffchen und lange Haare.
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Ende des Jahres 1975 hatte die Landessynode der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern beschlossen, Frauen den Zugang zum Pfarramt zu eröffnen. Und so wurde vor 50 Jahren, also 1976, erstmals eine Frau in Bayern ordiniert. Für die Bayerische Landeskirche ein historischer Schritt. Doch es sollte noch ein langer Weg werden: Denn auch nach der formalen Gleichstellung durften zunächst nur unverheiratete Frauen den pastoralen Dienst ausüben. Auch später noch wirkten Vorbehalte, traditionelle Rollenbilder und strukturelle Benachteiligungen fort.

Autor Martin Meyer mit schwarzem Hut
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Am Sonntag, den 25. Januar 2026 um 16 Uhr lädt die Kirchengemeinde der Erlöserkirche Bamberg zu einer literarisch-musikalischen Veranstaltung ins Gemeindezentrum ein. Der Autor Martin Meyer liest aus seinem aktuellen Roman Die Orgelbauerin, begleitet von Orgelmusik auf der Truhenorgel, gespielt von Dekanatskantorin Markéta Schley Reindlová.
drei Frauen stehen hinter Töpfen in einer Küche und lächeln
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Einfach da sein – Bamberger Suppenkirche serviert auch im Winter 2026 wieder Suppe, Gemeinschaft und Wärme

Die Bamberger Suppenkirche öffnet auch im Winter 2026 wieder ihre Türen an sechs verschiedenen kirchlichen Orten: Vom 12. Januar bis 27. Februar 2026 täglich von Montag bis Freitag, jeweils von 12.30 bis 13.30 Uhr. Unter dem Motto „Ein Teller Wärme“ gibt es Gemeinschaft und kostenlose Verköstigung durch Suppe, Brot und Getränke für alle Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebenssituation.

Dekanin Hirschmann, Regionalbischöfin Sachs, Prof. Dr. Hermann
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Zweimal im Jahr kommen die gewählten und berufenen Ehren- und Hauptamtlichen der Dekanatssynode zusammen, um die zentralen Themen kirchlichen Lebens zu bedenken und richtungsweisende Beschlüsse vor Ort zu fassen. Am 29. November 2025 fand die Herbstsynode als ganztägiges Treffen im Stephanshof statt. Diesmal stand sie in besonderer Weise unter dem Eindruck einer Kirche, die sich tiefgreifend wandelt und sich zugleich neu verorten muss. Abschiede, Aufbrüche und die Suche nach einer tragfähigen Zukunft bestimmten das gemeinsame Nachdenken und Beraten. Aus Bayreuth gekommen war Regionalbischöfin Berthild Sachs, die mit ihrem Impulsreferat den gedanklichen Rahmen setzte.
Begrüßung der Festgemeinde
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Diakonie Bamberg-Forchheim führte mit einem Festgottesdienst das neue Vorstands-Duo offiziell ein „Zeit wird’s!“ Mit diesen Worten begrüßte die Bamberger Dekanin Sabine Hirschmann die Festgemeinde in der Stephanskirche. Rund 230 Menschen waren am 16. Oktober 2025 zusammengekommen, um Karl-Heinz Seib als Vorstandsvorsitzenden und Christine Aßhoff als 2. Vorständin der Diakonie Bamberg-Forchheim offiziell einzuführen. Ihre Ämter übernommen hatten die beiden bereits zum 1. April dieses Jahres. „Wir freuen uns wirklich sehr“, so die Dekanin, die auch im Verwaltungsrat der Diakonie ist, „dass Sie unserer Diakonie so verbunden sind und noch mehr Verantwortung übernehmen möchten“. Unter der Überschrift „Ihr seid das Licht der Welt“ erinnerte sie in ihrer Ansprache an den diakonischen Auftrag: „Nicht der Profit steht beim Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim im Vordergrund: Menschen in jedem Alter sind wichtig! Liebe Diakonie-Gemeinde: Ihr seid das Licht der Welt. Das ist jeden Tag in den Einrichtungen zu spüren. 1500 Mitarbeitende sind jeden Tag für die Menschen auf den Beinen.“ In der Stephanskirche überraschte die Dekanin das neue Vorstands-Duo dann mit vielen Wunderkerzen, die die Gäste anzündeten und so bildlich den Funken überspringen ließen.