Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Offenes Felsengrab_ostern2021
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Liebe Leserinnen und Leser,

zum zweiten Mal erleben wir Karfreitag, Ostern und die österliche Freudenzeit unter dem bedrückenden Vorzeichen der Pandemie. Hinter uns liegen schwere Zeiten und vor uns die Ungewissheit, wie bei steigenden Inzidenzwerten alles weitergehen wird. Viele Ängste und Sorgen bestimmen unseren Alltag, Geduld und Zuversicht sind immer neu auf die Probe gestellt.

Dennoch geschieht auf vielfältige Weise unglaublich viel in der Kirche unseres Dekanatsbezirkes – analog und digital, in Präsenz und per Livestream, im Freien, zuhause oder auf einem Stationenweg. All das und vieles mehr an seelsorgerlicher Nähe ist für mich ein wunderbarer Erweis des Geistes und der Kraft Gottes gerade in der Krise. Glauben wir doch an einen am Kreuz „krisenerprobten“ Gott, der uns jetzt nahe ist.

Diese bisher kaum gekannte Fülle an Verkündigung ist zugleich auch Ausdruck österlichen Reichtums. Entscheidend ist, dass jeder Mensch persönlich angesprochen wird wie Maria im Garten vor dem Grab vom auferstandenen Herrn, den sie zunächst nicht erkannte (Johannes 20, 11-18). Die persönliche, namentliche und darin vertraute Anrede des zunächst Fremden stärkte in Maria die Gewissheit: „Es ist, wie ich es von Jesus her kenne. Ich bin angesehen, wertgeschätzt, wahrgenommen und geliebt. Ja, ich habe den Herrn gesehen. Jesus lebt, das Grab ist leer.“

Mögen Sie alle aus der Krise des Karfreitags heraus in dieser persönlichen Gewissheit Ostern und die ganze österliche Freudenzeit feiern – gesegnet, voller Freude und Zuversicht!
„Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Mit herzlichen Grüßen

Hans-Martin Lechner
Dekan

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Vergangenen Samstag trafen sich Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher aus allen Gemeinden unseres Dekanatsbezirks im Stephanshof zum 2. Kirchenvorsteher-Tag. PuK stand auf der Tagungsordnung - der Prozess "Profil und Konzentration", den die Landeskirche angestoßen hat. Wie kann Kirche den Lebensraum der Menschen erreichen? Wie kann sie heute in der Gesellschaft ihren Platz finden? Was macht Kirche eigentlich aus? In Workshops näherten sich die Teilnehmer diesen Fragen und machten sich auf den Weg, auch die Unterschiede in den Gemeinden in den Blick zu nehmen.

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Am 11. März führte Dekan Hans-Martin Lechner das Pfarrersehepaar Jutta Müller-Schnurr und Martin Schnurr in ihren Dienst ein. Die beiden sind im Dekanatsbezirk Bamberg keine Unbekannten, sie waren bereits als Studierendenseelsorger in Bamberg tätig. Im Einführungsgottesdienst und dem anschließende Empfang wurde die vielfache Freude deutlich: Freude auf die "Neuen" , aber auch Freude auf die "Altbekannten", Freude auf den Aufbruch und Freude auf das Gemeinsame was vor einem liegt.