„Warum ist dieser wundervolle Beruf eigentlich so wenig bekannt?“ Christine Jünger, Leiterin des Schulreferats im Dekanat Bamberg und Religionspädagogin, stellt sich diese Frage nicht zum ersten Mal. Sie stand schon auf Berufsmessen, hat Infostände betreut, jungen Leuten erklärt, was Religionspädagoginnen und Religionspädagogen eigentlich tun. Was ein Pfarrer macht, weiß fast jeder. Was eine Religionslehrkraft unterrichtet, auch. Die Berufsbezeichnung der Religionspädagoginnen und Religionspädagogen hingegen ist vielen fremd.
Am 15. August 2026 gibt LKMD Ingrid Kasper um 18 Uhr ein Konzert an der Mühleisenorgel der Stephanskirche mit Werken von Johann Sebastian Bach, Samuel Rousseau und Tänzen aus dem 16. Jahrhundert. Bambergs Bürgermeisterin Eva Jutzler liest dazu Texte von Hermann Hesse.
Das Konzert spannt einen Bogen von Bamberg zu seiner französischen Partnerstadt Rodez, wo Ingrid Kasper zwei Wochen später ein Orgelkonzert zum 500jährigen Jubiläum des Glockenturms der dortigen Kathedrale Notre-Dame spielen wird. Einen Teil des Programms gibt es vorab in der Stephanskirche zu hören.
Kirche zum Mitmachen gibt es am Sonntag, 02. August von 14.00 bis 16.30 Uhr in der Evangelischen Kirche in Gleisenau. Unter dem Motto "Tierische Bibelgeschichten" können Kinder von 4 bis 12 Jahren mit ihren Familien eine kunterbunte Zeit mit verschiedenen Aktionen in der Evangelischen Kirche in Gleisenau (Kirchstr. 6, 97500 Ebelsbach) erleben.
Zum Auftakt des Sparda-Bank Blues- und Jazzfestivals Bamberg spielt Jazz- und Soulsänger Tony Bulluck am 30.07.2026 um 20 Uhr ein Konzert in der Johanneskirche Hallstadt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen auf der Website des Blues- und Jazzfestivals.
„Kann ich eigentlich noch Wurst essen?": Ein Nachgebet für alle Ernährungsformen
Am kommenden 29. Juli um 20:30 Uhr lädt eine ökumenische Initiative in Bamberg zu einem besonderen „politischen Nachtgebet" ein. Der Treffpunkt ist der Garten Stephansplatz, neben der Stephanskirche. Die Veranstaltung wirft die Frage auf, wie sich der christliche Glaube im Alltag der Ernährungsgewohnheiten auswirkt.
In einer Zeit, in der die Diskussionen um Nachhaltigkeit, Tierschutz und persönliche Gewissensentscheidungen hochaktuell sind, treffen im Rahmen dieses Gottesdienstes verschiedene Perspektiven aufeinander. Es ist eine Einladung an alle, unabhängig davon, ob sie sich als Veganer, Vegetarier oder Fleischesser bezeichnen. Die zentrale Frage lautet: Wie verhalt ich mich als Christ oder Christin in dieser Frage?
Das Besondere an diesem Abend ist der Ansatz, dass trotz aller Spannungen und unterschiedlicher Ansichten in dieser komplexen Thematik gemeinsam gebetet werden kann. Die Veranstaltung versteht sich als Raum des Dialogs und des gegenseitigen Respekts.
Das ökumenische Team hofft, dass dieses Nachtgebet nicht nur zur Reflexion anregt, sondern auch den Menschen eine Erfahrung der Gemeinschaft in der Vielfalt bietet.
