Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben in Zeiten vieler und großer Veränderungen. Seit Jahren verändert sich das Klima immer rasanter, und wir spüren, dass gehandelt werden muss. Die Pandemie hat uns zu

Schmetterlinge
Bildrechte: beim Autor

  Veränderungen gezwungen, und wir ahnen, dass sie noch längst nicht ausgestanden ist. Und nun erleben wir seit Februar mitten in Europa einen an Grausamkeit kaum zu überbietenden Krieg, der unsere bisherigen Gedanken zur Friedensethik herausfordert und wohl auch verändert. Auch als Kirche befinden wir uns in anspruchsvollen und herausfordernden Zeiten. Wir sind uns bewusst, dass wir noch stärker als bisher bei den Fragen und Anliegen der Menschen in ihrer großen Vielfalt sein müssen, damit verloren gegangenes Vertrauen hoffentlich wieder wachsen kann. Veränderungsprozesse sind notwendig.

Nach meiner Erfahrung sind Veränderungen mit vielen oft ganz diffusen Ängsten verbunden. Man muss dann immer etwas loslassen, was gerade in schweren Zeiten umso schwerer fällt. Was wird werden? – Andererseits sind Veränderungen oft auch positiv belegt, von Hoffnung und Zuversicht getragen. Wenn bisher nicht alles nur gut und hilfreich ist, dann bergen Veränderungen auch Chancen in sich, dass Vieles neu und anders, vielleicht sogar besser als bisher werden kann.

Bertold Brecht erzählt in seinen „Geschichten vom Herrn Keuner“ die kurze Begegnung: „Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: `Sie haben sich gar nicht verändert´. – `Oh!´ sagte Herr K. und erbleichte.“ – Für Herrn K. war das offensichtlich kein Kompliment. Veränderung gehört zum Leben und das darf man sehen.  

Das Bild mit den Schmetterlingen erzählt davon. Es heißt Metamorphose. Aus vielen unscheinbaren Raupen werden ebenso viele zauberhafte, bunte und herrliche Schmetterlinge. Wer hätte das beim Anblick der Raupe gedacht oder sogar zu hoffen gewagt? Aber so ist es.

Der Weg zum Schmetterling ist in der christlichen Tradition zum Sinnbild für das Ostergeschehen geworden. Da verändert sich was. Aus einem langen Leidensweg selbst durch den Tod hindurch entsteht ein ganz neues Leben, bunt, vielfältig, grenzenlos in der Liebe und im Frieden.

Diese Vision von Ostern hilft mir und leitet mich in all´ den vielen Veränderungen der Zeit und im persönlichen Leben. Sie inspiriert mich in der Gewissheit, dass Veränderungen gut und heilvoll sind, wenn sie in der Perspektive der grenzenlosen Liebe Gottes zu den Menschen geschehen. Ja, dass Gott in den Veränderungen mitten dabei ist.

Die unterschiedlichsten kirchlichen Veranstaltungen, Gottesdienste und Feiern, über die wir Sie hier informieren, wollen uns alle immer wieder neu in dieser Gewissheit bestärken.
Besonders an Pfingsten, dem Fest des Geistes und der Kraft, der Versöhnung und des Friedens in einer sich verändernden Welt. So singen und bitten wir: „Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft. Wie das Feuer sich verbreitet und die Dunkelheit erhellt, so soll uns dein Geist ergreifen, umgestalten unsre Welt. Schenke uns von deiner Liebe, die vertraut und die vergibt. Alle sprechen eine Sprache, wenn ein Mensch den andern liebt.“ (Evangelisches Gesangbuch 564)

Ich wünsche Ihnen in allen Veränderungen eine von der Liebe Gottes erfüllte Zeit und grüße Sie herzlich.
Ihr
Hans-Martin Lechner
Dekan

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Erzählabend
Bildrechte: beim Autor

Unsere Gesellschaft ist durch Einwanderung von Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern nicht erst in den letzten Jahren „bunt“ geworden. Mit dem Abwerbeabkommen von vor über 60 Jahren durften wir beispielsweise viele türkische Arbeiterfamilien hier in Deutschland begrüßen.
Doch die Gründe, seine Heimat zu verlassen und hier in Deutschland einen Neubeginn zu wagen, sind vielseitig. Genauso wie die Geschichten der Menschen, die sich auf den Weg nach Deutschland gemacht haben.


Einladung zum Besuch von Bethäusern
Im Wörterbuch steht unter dem Begriff „besuchen“ folgende Erklärung:
„jemanden, den man gerne sehen möchte, mit dem man freundschaftlich zusammen sein möchte, aufsuchen und sich für eine bestimmte Zeit dort aufhalten“, genau das ist die Idee, die hinter den geplanten Besuchen von Beträumen (Christliche Kirche, Alevitische Gemeinde, Synagoge, …) steht.
Beten kann jeder und jede überall, so-mit kann alles zu einem Bethaus/Be-traum werden, auch ein Wald, eine Wiese, einzig die Beter*innen machen aus einem Raum einen Betraum.

Einige wichtige Punkte standen auf dem Programm der Frühlingssynode unseres Dekanats, die erneut digital stattfand. Neben dem Haushaltsplan des Dekanats, den Diakon Dirk Giepen als Geschäftsführer des Kirchengemeindeamtes vorstellte, war der Entwicklungsprozess des Dekanats im Rahmen von PUK und Landesstellenplanung ein Tagesordnungspunkt. Diakonin Andrea Hofmann, Referentin des Dekans, berichtete über den aktuellen Stand. Im Herbst soll nach einigen Zwischenschritten und Feedbackrunden des Pfarrkapitels und der Kirchenvorstände auf der Herbstsynode eine Beschlussvorlage dazu vorgestellt werden. "Wie wollen wir als Gemeinden miteinander unterwegs sein - das ist die wichtige Frage in diesem Prozess", so Dekan Lechner.

Ein weiterer spannender Teil der Frühlingssynode: Landessynodale Pia Loch berichtete frisch von der vorangegangenen Landessynode und stand auch für Rückfragen der Synodalen zur Verfügung.

Mit dem Bericht des Dekans endete die Frühlingssynode 2022.

Mit Josef von Arimathäa

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Mit Maria

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