Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Namen im Himmel
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Liebe Leserinnen und Leser,

von Herzen grüße ich Sie mit dem Spruch für den Monat Februar aus dem Lukasevangelium 10,20 „Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind!“ – Dabei denke ich an den Eintrag ins Buch des Lebens, von dem in der Offenbarung des Johannes die Rede ist. Es ist wie der Vermerk in einer großen Urkunde des Himmels.

Auch über die Taufe bekommen wir eine Urkunde ausgestellt und unsere Namen werden in die oft Jahrhunderte überdauernden Kirchenbücher eingetragen. Für manche vielleicht befremdlich und doch ist es der Hinweis darauf, dass hier etwas für alle Zeit und Ewigkeit festgeschrieben ist.

Ich habe die tiefe Überzeugung: So wahr Gott an Weihnachten in dem kleinen Jesuskind Mensch geworden ist, ist jeder Mensch auf dieser weiten Welt eine von Gott über alles geliebte Persönlichkeit – sein Kind. Aber die Taufe will uns dieser Liebe sichtbar und im Wasser spürbar vergewissern, dass wir tatsächlich in diesen großen, alle Zeiten überdauernden Lebenszusammenhang eingebunden sind. Und dafür bekommen wir Brief, Urkunde und Siegel.

Für mich ist dieser Horizont der Liebe und des Lebens täglich neu ein Grund zu echter und tiefer Freude, für Hoffnung und Zuversicht auch in schwerer Zeit – gerade jetzt! So singen wir in unserer christlichen Tradition in vielen ganz unterschiedlichen Liedern von der „Freude in allem Leide“.

Ein Gebet von Helmut Gollwitzer ist Ausdruck dieser Hoffnung. Es spricht mich in diesen von der Corona-Pandemie geprägten Tagen besonders an: „Wenn die Vergangenheit wie eine Last auf uns liegt, wenn die Gegenwart uns bedrängt, wenn die Zukunft uns Angst macht, dann heben wir unsere Augen auf zu dir. Gib uns, Herr, Zeichen deiner Gegenwart mitten in der Verwirrung der Welt und unseres Lebens. Wir bitten, dass du deine Verheißungen uns in unser Herz drückst zur Stärkung und Weisung jeden Tag.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie an jedem Tag auf vielerlei Weise Zeichen der Nähe und Liebe Gottes erleben, die Sie fröhlich und zuversichtlich sein lassen.

Mit herzlichen Grüßen
Hans-Martin Lechner
Dekan

 

 

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Dekanatsjugendpfarrer 2020
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Seit Ende Oktober sind Kathrin Seeliger und Martin Schnurr die neuen Dekanatsjugendpfarrer für die Dekanatsjugendarbeit im Evang.-Luth. Dekanat Bamberg. Bei einem Einführungsgottesdienst in der Bamberger Stephanskirche beauftragte Dekan Hans-Martin Lechner sie jetzt offiziell mit dieser neuen Aufgabe, die die beiden Geistlichen neben ihren jeweiligen Pfarrstellen in Mühlhausen und in Bamberg-Gaustadt wahrnehmen.
EEb-Team mit Dekan: v.l. Dekan Hans-Martin Lechner, Pfarrerin Mirjam Elsel, Dieter Stößlein, Pfarrerin Anette Simojoki, Dr. Martin Messingschlager im Foyer des Stephanshofes
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„Quo vadis? Wohin geht der Weg?“ Diese Überschrift, die auch per Projektor an die Wand geworfen wurde, prägte die Mitgliederversammlung der EEb – Evangelische Erwachsenenbildung im Dekanatsbezirk Bamberg Anfang Oktober. Umstrukturierung, Regionalisierung, Digitalisierung sind nur einige Schlagworte, die Vorstand und Mitglieder intensiv begleiten.
Menschenkette für Solidarität und Vielfalt
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Auch an mehren evangelischen Kirchen gab es an diesem Wochenende  Menschenketten und es wurde ein Rettungsring als Unterstützung der Initiative "Seebrücke" und als Protest gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung aufgehängt, u.a. an der Erlöserkirche, der Stephanskirche, Johanniskirche in Hallstadt und der Matthäuskirche in Gaustadt.