Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Wüste
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Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben in besonders herausfordernden Zeiten. Der aggressive Ton in der Gesellschaft nimmt zu. Dabei berührt mich besonders der seit einigen Jahren in beängstigender Weise wachsende Antisemitismus. - - - Die Folgen der Klimakrise werden immer deutlicher spürbar und die Coronapandemie ist längst nicht überwunden.  

In dieser gefühlten Ohnmacht sprach mich kürzlich das Losungswort aus dem 5. Mosebuch 2,7 besonders an. Dort heißt es: „Der Herr, dein Gott, hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen.“  - Manchmal fühle ich mich in diesen Tagen tatsächlich wie in der Wüste, in der sich die Erfahrungen der Gottverlassenheit und der besonderen Nähe Gottes in einzigartiger Weise verbinden.

So spreche ich das der Losung angefügte Gebet von Arno Pötsch gerne mit: „Ins Unbekannte geht die Fahrt, weiß keiner Ziel und Zeiten. Uns tröstet Gottes Gegenwart. Und drohn die Wetter noch so hart, Herr, du wirst uns geleiten!

In dieser Gewissheit werden wir auch Mittel und Wege finden im Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Dazu segne uns Gott!

Mit herzlichen Grüßen
Hans-Martin Lechner
Dekan

 

 

 

 

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Abschiedssegen_Verabschiedung Pfr. Kowalski
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Von der Gemeindepfarrerin ins Schulreferat des Evang.-Luth. Dekanats Bamberg: In einem Gottesdienst am 25. Juli verabschiedete Dekan Hans-Martin Lechner Kerstin Kowalski nach acht Jahren als Pfarrerin an der Bamberger Auferstehungskirche.

Unter dieser Überschrift fanden sich über 200 Menschen auf der weitläufigen Kirchenwiese in Hallstadt ein, um ihrer Solidarität mit dem Pfarrersehepaar Wittmann-Schlechtweg und dem Hallstädter Kirchenvorstand auszudrücken. Das Pfarrer-Ehepaar muss sich am 26. August vor dem Bamberger Amtsgericht verantworten, dort wird ihnen „Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt ohne erforderlichen Aufenthaltstitel“ zur Last gelegt. Hintergrund ist die Gewährung eines Kirchenasyl für eine iranische Frau im Jahr 2020.

Dekan Lechner stellte unmissverständlich fest: Kirchenasyl ist kein Verbrechen. Bruder Abraham von der Abtei Münsterschwarzach betonte, dass das Kirchenasyl dem Rechtsstaat in keinster Weise wiederspricht, sondern ganz im Gegenteil. Auch Mutter Mechthild von der Abtei Maria Frieden überbrachte ihre Solidaritätsgrüße. Sie selbst dankte dem Ehepaar Schlechtweg für deren Solidarität  vor einem Jahr in ihrem Fall. Auch sie befindet sich im Moment in einem rechtliche Verfahren aufgrund eines gewährden Kirchenasyls. Diakon Thomas Schmidt als zuständiger für Asylfragen in der evang.-luth. Kirche in Bayern zeigte auf, wie viele Menschen überhaupt auf der Flucht sind und was dies für diese Menschen bedeutet. Die Vertreter der ACK Bamberg überreichten ebenfalls eine schriftliche Solidaritätsadresse an Susanne Wittmann-Schlechtweg und Andreas Schlechtweg. Der fränkische Liedermacher Wolfgang Buck bereicherte die Mahnwache, die wie immer vom Bamberger Mahnwachenteam für Asyl veranstaltet wurde, mit passenden Liedern.

Pfarrer Fritz Schäfer
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Kirche auf Augenhöhe mit den Menschen sein – das war und ist Pfarrer Hans-Friedrich Schäfer wichtig. Nach fast 40 Jahren Dienstzeit verabschiedet ihn Dekan Hans-Martin Lechner als 1. Pfarrer der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Höchstadt a.A. und stellvertretenden Dekan am 18. Juli 2021 in den Ruhestand.
Festgäste beim Jubiläumsgottesdienst 1001 Jahre St. Stephan
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Eine wechselvolle Geschichte - ein abwechslungsreicher Gottesdienst: Am 4. Juli 2021 konnten wir den 1001. Geburtstag der Bamberger Stephanskirche endlich feiern mit der Predigt von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, einem gemeinsamen Segen des Landesbischofs mit dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, mit einem päpstlichen Gruß, Musik von Mitgliedern der Vokalchöre St. Stephan und Bläsern des gemeindlichen Posaunenchores u.v.m.

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