Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Liebe Leserinnen und Leser,

nach meinem Eindruck trifft die Adventsstrophe von Jochen Kleppper aus dem Jahr 1938 auch die Situation im Advent unserer Tage: „Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert mit uns allen der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte, hält euch kein Dunkel mehr, von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.“

Wahrscheinlich werden wir noch einige dunkle Tage und Nächte in der Coronapandemie erleben müssen. Die Nachrichten aus den

Adventskerze
Bildrechte: A. Hofmann

Krankenhäusern und Intensivstationen sind mehr als bedrückend. Frauen und Männer setzen sich ein bis an die Grenzen ihrer Kräfte und oft darüber hinaus. Immer mehr Menschen sind krank und sterben. - - -

Mitten in eine dunkle, dem Tode verfallene Welt hinein leuchtet ganz zurückhaltend, vorsichtig und zart das Licht der Liebe Gottes, das Licht seiner dem Menschen so nah und einfühlsam zugewandten Kraft. In diesem Licht sehen und erkennen wir alle einander als von Gott geliebte und angesehene Menschen. Dieses Licht führt uns in aller Freiheit in die Verantwortung und Solidarität füreinander, je nach der eigenen Kraft. Es ist das Licht aus der größeren Welt Gottes, die uns alle umgibt, aus seiner Ewigkeit, die mitten unter uns aufleuchtet, so wahr Gott als Mensch in diese Welt gekommen ist.

Möge es für uns alle gerade in den dunklen Tagen dieser besonderen Adventszeit zur persönlichen Gewissheit und Zuversicht werden: „Beglänzt von seinem Lichte, hält uns kein Dunkel mehr, von Gottes Angesichte kommt uns die Rettung her.“

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen

Hans-Martin Lechner
Dekan

_________________________________________________________________________________________________

Sie suchen eine bestimmte Kirchengemeinde im Dekanat oder möchten mehr über die Arbeit und Angebote unserer Dienste und Werke erfahren? Auf unseren Seiten finden Sie Informationen und – was uns noch viel wichtiger ist – Ansprechpartner für alle Bereiche, in denen sich Menschen aus der evangelischen Kirche engagieren. Denn wir möchten für Sie nicht nur über das World Wide Web, sondern ganz konkret und persönlich erreichbar sein.

"Interreligiöse Herbstgespräche“ Es ist eine große Bereicherung, wenn Menschen unterschiedlicher Religionen miteinander ins Gespräch kommen. Dabei geht es um weit mehr, als ein Kennenlernen des „Anderen“ und das Entdecken von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Spannend wird es, wenn aus der jeweiligen religiösen Tradition und Glauben heraus aktuelle Themen miteinander diskutiert werden. Diese Erfahrung machen das Zelt der Religionen, die Interreligiöse Fraueninitiative und die Evangelische Erwachsenenbildung in Bamberg in ihren Veranstaltungen immer wieder. Gemeinsam laden sie mit den Interreligiösen Herbstgesprächen online an fünf Abenden im November und Dezember zu Impulsvortrag, Musik von lokalen Künstler*innen und anschließender Diskussion ein. Gefördert wird die Reihe von der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Bamberg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“.
Ein Konzertbesucher formt mit seinen Händen ein Herz.
Bildrechte: unsplash.com

Es war einer der kartenreichsten Monate, den das Team der KulturTafel Bamberg seit Start des Projektes erleben durfte: „Wir bekamen im September rund 700 Karten gespendet für die unterschiedlichsten Veranstaltungen“, freut sich Theresa Banzhaf, die für die Diakonie Bamberg-Forchheim und das Evang.-Luth. Dekanat Bamberg das Projekt leitet. „Unsere Ehrenamtlichen haben ihr Bestes gegeben, um diese tollen Kartenspenden an unsere Gäste zu vermitteln.

Bis zum 1. November 2021 ruft die Stadt Bamberg gemeinsam mit zahlreichen Partnern - darunter auch das Evang.-Luth. Dekanat Bamberg - zur Teilnahme an der deutschlandweiten Aktion "Klimawette" auf: „Wir wetten, dass wir bis zur nächsten Weltklimakonferenz im November in Glasgow mindestens eine Million Menschen gewinnen, die globale Verantwortung für besseren Klimaschutz nicht nur fordern, sondern glaubhaft und solidarisch mit dem eigenen Tun verbinden.“ Auch die Stadt Bamberg will ihren Teil beitragen und gemeinsam mit uns allen 1200 Tonnen CO2 sparen.

Evangelische-Termine Slider-Teaser