Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Liebe Leserinnen und Leser,

in einer Welt voller Sorgen und Schmerzen, voller unmenschlichem Terror und Krieg erleben wir heuer die Kar- und Ostertage in einer ganz besonderen, tiefen und nahen, von

Liebe wächst wie Weizen
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diesen Erfahrungen geprägten Weise. Es geht um Leben und Tod, um Tod und Leben. Dabei ist das Erleben und Tun Jesu Christi als Sohn Gottes und Bruder aller Menschen von entscheidender Bedeutung. In dem Geschehen von Karfreitag und Ostern verbinden sich unendlicher Schmerz mit Nähe und Liebe, das Gefühl der Gottverlassenheit und die Gewissheit der Gegenwart Gottes selbst im Tod auf einzigartige Weise. Es ist Jesus, der als Mensch all´ das verkörpert und so durch den Tod hindurch Perspektiven eines Lebens in Frieden und Zuversicht aufleuchten lässt - für Zeit und Ewigkeit.

Das Gedicht von Jürgen Henkys ist ein Passions- und Osterlied zugleich und macht diesen Zusammenhang der Liebe deutlich. Es findet sich auch in unserem Gesangbuch unter der Nummer 98:

„Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt – Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab. Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn? Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn – hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.“

Ich wünsche Ihnen gesegnete Kartage und eine österliche Freudenzeit, in der Sie trotz allem Leide immer wieder neu voller Hoffnung und Zuversicht die Gewissheit teilen können: „Der Herr ist auferstanden; er ist wahrhaftig auferstanden.“

Mit herzlichen Grüßen

Hans-Martin Lechner
Dekan

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Aus den ehemals drei selbständigen Evangelischen Bildungswerken Coburg, Bamberg und Kronach-Ludwigsstadt-Michelau ist eine gemeinsame Einrichtung mit zentraler Geschäftsstelle in Bad Staffelstein geworden: Die „Evangelische Erwachsenenbildung Oberfranken West“ zählt 125 Mitglieder – vorwiegend evangelische Kirchengemeinden und Institutionen – und ist mit Büros in Bamberg, Coburg und Bad Staffelstein vertreten, in denen insgesamt neun hauptamtliche Mitarbeitende tätig sind. Bei der Mitgliederversammlung berichtete der geschäftsführende Vorstand und Coburger Dekan Andreas Kleefeld jetzt vom langen und nicht immer einfachen Weg dorthin.
Uni-Jazz-Gottesdienst in der Bamberger Erlöserkirche
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Zu einem ökumenischen Uni-Jazz-Gottesdienst laden die evangelische und die katholische Hochschulgemeinde am Sonntag, 8. Mai um 19 Uhr in die Erlöserkirche am Kunigundendamm 14 ein.

Vorgetragen werden freiheitsliebende Gedichte von Lina Kostenko aus Kiew/Ukraine. Die Gedichte werden auf Ukrainisch und Deutsch gelesen, vorgetragen von Alla Paslawska (Germanistik-Professorin aus Lwiw/Ukraine) und Iris Hermann (Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Bamberg). Den Jazz spielen Riccardo Piccolo (Gitarre), Andreas Vogt (Schlagzeug) und Konrad Buschhüter (E-Orgel).

Einlass nur mit FFP2-Maske. Um Spenden wird am Ausgang gebeten.

Logo Bayrischer Kirchentag 2022
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Pfingstmontag, 6. Juni 2022, ab 10 Uhr
Kirchentag auf dem Hesselberg unter dem Motto „Zusammenhalten“ mit Predigerin Miriam Groß, Polizeiseelsorge in Bamberg
Musikalische Gestaltung aus dem Dekanat Bamberg mit dem Dekanatsposaunenchor und dem Gospelchor St. Stephan unter Leitung von Richard Roblee, Kerstin Dikhoff und Ingrid Kasper
Gäste auf dem Kirchentag: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Thomas de Maizière als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) 2023 in Nürnberg

Erzählabend
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Unsere Gesellschaft ist durch Einwanderung von Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern nicht erst in den letzten Jahren „bunt“ geworden. Mit dem Abwerbeabkommen von vor über 60 Jahren durften wir beispielsweise viele türkische Arbeiterfamilien hier in Deutschland begrüßen.
Doch die Gründe, seine Heimat zu verlassen und hier in Deutschland einen Neubeginn zu wagen, sind vielseitig. Genauso wie die Geschichten der Menschen, die sich auf den Weg nach Deutschland gemacht haben.

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