Ein herzliches "Grüß Gott" im Dekanat Bamberg

Stephanskirche
Bildrechte: beim Autor

Liebe Leserinnen und Leser,

für das erste Wochenende im Juli war der große Dekanatskirchentag im Rahmen des Jubiläums „1000 Jahre Stephanskirche Bamberg“ geplant. Dieses Großereignis kirchlichen Lebens in unserer Region musste schon im April aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden. Eine notwendige aber bittere Entscheidung, weil von allen Kirchengemeinden, Werken und Diensten des Dekanatsbezirkes seit langer Zeit mit Inspiration und großem Engagement sehr viele Aktionen und Beiträge vorbereitet worden waren. Auch der Gottesdienst mit zwei Bischöfen in der Stephanskirche kann nun nicht stattfinden. Wir haben uns aber entschlossen, den Dekanatskirchentag um ein Jahr zu verschieben und werden ihn – so Gott will und hoffentlich – wie geplant am 4. Juli 2021, im 1001. Jahr der Stephanskirche, nachholen und feiern.

Vieles ist in der aktuellen Krise anders, beschwerlich und heraufordernd, aber Vieles ist auch schön und ermutigend. So freue ich mich, dass unter Beteiligung einer großen Schar Engagierter aus der Stadtregion unsers Dekanatsbezirkes ein Geburtstagsschnipselgottesdienst für unsere Stephanskirche entstanden ist, von dem ich begeistert bin. In ihm leuchtet etwas von der herrlichen Vielfalt kirchlicher Arbeit im Namen unseres Herrn Jesus Christus auf. Ich lade Sie ein mitzufeiern. Sie finden den Gottesdienst gleich hier auf dieser Seite.

Im eigens für das Kirchenjubiläum geschaffenen Stephanslied heißt es: „Es geht um die Liebe und um das Erbarmen, es geht um den Gott, der uns in den Armen und Schwachen, Bedrückten, Verfolgten begegnet und so uns anrührt, verwandelt und segnet.“ – So soll es sein – in der Kirche und in der Welt, heute und jetzt.

Mit herzlichen Grüßen

Hans-Martin Lechner
Dekan

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Sie suchen eine bestimmte Kirchengemeinde im Dekanat oder möchten mehr über die Arbeit und Angebote unserer Dienste und Werke erfahren? Auf unseren Seiten finden Sie Informationen und – was uns noch viel wichtiger ist – Ansprechpartner für alle Bereiche, in denen sich Menschen aus der evangelischen Kirche engagieren. Denn wir möchten für Sie nicht nur über das World Wide Web, sondern ganz konkret und persönlich erreichbar sein.

Erlöserkirche nach der Bombardierung 1945
Bildrechte: Staatsarchiv

Im Jahr 2020 jährt sich zum 75. Mal die Bombardierung Bambergs. In den Stollen am Stephansberg starben 54 Menschen, aber auch an weiteren Orten in Bamberg gab es Tote und Verletzte zu beklagen. Das Ausmaß des Angriffs zeigte sich besonders am Beispiel der Erlöserkirche, die bei dem Luftangriff am 22. Februar weitestgehend zerstört wurde. 500 Personen, die im Keller Schutz gesucht hatten, überlebten jedoch unverletzt.

In Erinnerung an den 75. Jahrestag der Bombardierung Bambergs lud die Stadt Bamberg und das Evangelische-Lutherische Dekanat gemeinsam einladen.

Die evangelische Kirche in Bamberg hat sich mit verschiedensten Aktionen am Fest der Demokratie beteiligt. Dazu hat die Stadt anlässlich einer Demonstration des III-Wegs aufgerufen. Mit einem bunten Programm, Fotokationen "Zeige dein Gesicht", Friedenskerzen und Begegnungsaktionen zeigten die Kirchengemeinden der Stadt, dass sie für Freiheit und Demokratie stehen. Auch Dekan Hans-Martin Lechner sagte in aller Deutlichkeit: "Als Kirche stehen wir für eine inklusive Gesellschaft!"
Poetry Slam
Bildrechte: Thomas Braun
Wie ist das mit der Heimat? In Zeiten von Heimatministerium und Flucht aus der Heimat ist das keine einfache Frage. Auch und gerade für Studierende, die aus ihrem „Zuhause“ endlich/leider/neugierig in die große weite Welt gehen. Deswegen luden die evangelische Studierendengemeinde esg und der Verein zur Förderung der jüdischen Geschichte und Kultur Bamberg am 8. Dezember 2019 zu einem PoetrySlam zum Thema „Heimat“ ein. Ein volles Haus im Freiraum in der Kapuzinerstrasse und die tolle Moderation von Maron Fuchs stellten den Rahmen für das Event. Deren Stars waren aber die acht Poet*innen aus Nah und Fern, die in unterschiedlichster Weise über Heimat sprachen. Sie zeigten, dass es keine einfachen Antworten auf Heimat gibt. Und dann sitzen da fast hundert Menschen und lauschen, was da ins Mikro gesprochen wird. Teils nachdenklich, teils fröhlich. Immer ernsthaft.

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